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Wahlcheck: Piraten verpassen knapp die absolute Mehrheit

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Das offizielle Endergebnis der Telemedicus-Sonntagsfrage zum Wahlcheck 2009 liegt vor: Fast 300 – wahrscheinlich nicht repräsentative – Leser haben abgestimmt und die Piratenpartei zum klaren Sieger gekürt. Mit 46,5% hat sie die absolute Mehrheit jedoch knapp verpasst. Zweitstärkste Partei ist die FDP mit 15,9%, gefolgt von der Linkspartei mit fast 11%. Die Grünen sind mit enttäuschenden 8,3% die schwächste der aktuellen Oppositionsparteien.

Die derzeitigen Regierungsparteien sind die Verlierer der Abstimmung. Mit 6,8% schafften es CDU/CSU nur knapp über die Fünf-Prozent-Hürde. Die SPD liegt mit 7,5% weniger als einen Prozentpunkt vor den Unionsparteien.

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Wahlcheck: SPD

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Wahlcheck: FDP

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Wahlcheck: Bundestagswahl 2009

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Medienpolitik wird immer wichtiger. Allein in der letzten Legislaturperiode wurden fast alle Gesetze im Bereich Medienrecht mehr oder weniger angepasst und viele neue Regelungen sind dazu gekommen. Doch wie wird sich das Medienrecht in Zukunft entwickeln?

Anlässlich der Bundestagswahl im September hat Telemedicus alle im Bundestag vertretenen Parteien zu ihren medienpolitischen Positionen befragt – mit zum Teil erstaunlichen Antworten. Im Laufe dieser Woche werden wir die Antworten hier veröffentlichen. Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: Bundesrat, Three Strikes, WLAN-Sharing

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+++ Bundesrat: Netzsperren, neue Datenschutzregeln und BSI-Gesetz

+++ Alternativmodell zu „Three Strikes” in Deutschland

+++ BayVGH weist Berufung im Streit um ProSieben/Sat.1-Übernahme ab

+++ LG München I: Online-Musik-Lizenzen aus einer Hand

+++ OLG Köln: Geschäftsmodell der WLAN-Community „FON” wettbewerbswidrig

+++ KJM legt Quartalsbericht vor

+++ Verlage unterzeichnen „Hamburger Erklärung zum Schutz des geistigen Eigentums”

+++ Frankreich: „Loi HADOPI” im zweiten Anlauf beschlossen Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: Datenschutznovelle, Netzsperren, Google

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+++ Bundestag beschließt Datenschutznovelle

+++ MdB Jörg Tauss strengt wegen „Netzsperren-Gesetz” Organstreitverfahren an

+++ OLG München kritisiert „fliegenden Gerichtsstand”

+++ Verleger kritisieren Google und fordern eine „Computer-Abgabe”

+++ Neue Rundfunkmitteilung der EU-Kommission veröffentlicht

+++ Deutsche Telekom greift Regulierungsverfügung zum Breitbandausbau an

+++ Tragischer Konflikt: Stefan Niggemeier im Visier der Datenschützer

+++ Landesmedienanstalten uneinig: Welche Regeln gelten für Webradios?

+++ US-Justizministerium prüft Google Book Settlement Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: Netzsperren, StudiVZ, Call-in-Shows

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+++ Bundestag beschließt Netzsperren-Gesetz

+++ Bundestag beschließt neues BSI-Gesetz

+++ Bundestag beschließt Novelle des Geschmacksmusterrechtes

+++ Verfassungsbeschwerde gegen Hacker-Paragraph unzulässig

+++ Auch BVerfG erlaubt Kannibalenfilm

+++ BVerfG: Speicherung des „genetischen Fingerabdrucks” ist verfassungswidrig

+++ Bußgeldverfahren gegen Call-in-Shows

+++ StudiVZ gewinnt Prozess gegen Facebook

+++ Ex-SPD-Medienpolitiker Tauss ist in die Piratenpartei eingetreten

+++ KJM hält „Erwachsen auf Probe” für zulässig Artikel vollständig lesen

Verfahrensmängel bei der Verabschiedung des ZugErschwG

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Welches Gesetz wurde gestern eigentlich beschlossen? War es das „Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen”? Oder war es doch das alte „Gesetz zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen”? Darüber wird im Netz aktuell viel diskutiert.

Hintergrund ist ein politischer Taschenspielertrick der Regierungskoalition: Offenbar hat man den neuen Entwurf mittels einer „Beschlussempfehlung” (PDF) im Wirtschaftsausschuss in das alte Gesetz eingebaut. Dieses neue Gesetz wurde dann – unter dem Namen des alten – dem Bundestag zur Abstimmung vorgelegt. Auf diese Weise vermieden CDU/CSU und SPD, dass das neue Gesetz komplett neu durch das langwierige Gesetzgebungsverfahren muss. Artikel vollständig lesen

Netzsperren passieren den Bundestag

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Nun ist es passiert: Gestern Abend hat der Bundestag das „Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen” beschlossen. Zwar regte sich quasi in letzter Sekunde noch ein zaghafter Widerstand in der SPD, dennoch stimmten 389 der 535 anwesenden Abgeordneten für das umstrittene Gesetz.

Kritik kam – wie zu erwarten war – von der Opposition. Von „Placebo-Effekt” und Unverhältnismäßigkeit war die Rede. Genützt hat es nichts. Jedoch werden erste Stimmen über eine Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz laut. Die Chancen dafür stehen auch nicht schlecht. Wahrscheinlich hat der Streit um die Netzsperren erst jetzt richtig begonnen.

Weitere Stimmen zum Bundestagsbeschluss bei Heise. Artikel vollständig lesen

Netzsperren: Was ändert der neue Gesetzentwurf?

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Die große Koalition hat sich auf einen neuen Entwurf für das „Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen ” (Zugangserschwerungsgesetz – ZugErschwG) geeinigt. Dabei konnte die SPD-Fraktion ein paar kleine Änderungen gegenüber dem ursprünglichen Entwurf aushandeln. Doch die Grundkonstruktion, nach der Internetdienste-Anbieter Seiten sperren müssen (§ 2 ZugErschwG-E), die ihnen vom BKA angezeigt werden (§ 1 ZugErschwG-E), bleibt dieselbe. Die Forderung „Löschen statt Sperren” als kategorisches Konzept fand innerhalb der SPD auf dem Parteitag am Wochenende keine Mehrheit – und so nur in verwässerter Form ihren Weg in den neuen Entwurf. Artikel vollständig lesen