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Netzneutralität: Was ist das eigentlich?

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In der aktuellen K&R (2011, 73 ff.) findet sich ein Aufsatz von Koenig/Fechtner, der sich mit Netzneutralität beschäftigt. Eingangs wird dort folgende Frage aufgeworfen:

Während hierzulande die Thematik vornehmlich unter Wirtschaftswissenschaftlern angesprochen wurde, haben sich Vertreter aus der Rechtswissenschaft bislang überwiegend zurückhaltend geäußert. Die traditionell vorwiegend in begrifflichen Ordnungen – weniger in funktional-technischen Optionen – denkenden Juristen haben Schwierigkeiten, die Thematik in ihr Ordnungssystem einzuordnen. Zwar werden in der öffentlichen Debatte häufig verschiedene Forderungen mit der Berufung auf das Prinzip der Netzneutralität formuliert; unberücksichtigt bleibt dabei jedoch, dass bis heute keine allgemeingültige und zugleich funktional-technisch geeignete Definition des Begriffes existiert.

Für unrichtig halte ich an diesem Absatz die Behauptung, deutsche Rechtswissenschaftler würden sich zum Thema Netzneutralität nur zurückhaltend äußern. Tatsächlich wird unter deutschsprachigen Juristen seit etwa einem Jahr eine intensive Debatte über das Thema geführt. Einen unvollständigen Überblick liefert Telemedicus.

Für richtig halte ich aber den Einwurf, der Begriff Netzneutralität sei bislang nicht richtig definiert. Ich habe bisher in den vielen Publikationen zu Netzneutralität, die ich gelesen habe, keine einzige abgrenzungsfähige Definition gefunden. Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: „Quick-Freeze“, Internetsperren, JMStV

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+++ Bloggergate: Bezahlte Links in Blogs

+++ eco spricht sich gegen „Quick Freeze plus“ aus

+++ Europäischer Datenschutztag in Brüssel

+++ CSU-Netzrat gegen Internetsperren

+++ KJM-Veranstaltung zum JMStV

+++ Google: Kein Autocomplete für Tauschbörsen mehr

+++ ZAK: Netzneutralität ist Frage des Rundfunkrechts Artikel vollständig lesen

ZAK: Netzneutralität ist Frage des Rundfunkrechts

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Die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK) hat ein Thesenpapier zur Netzneutralität (PDF) aufgestellt. Der unbefangene Beobachter mag sich fragen: Landesmedienanstalten – beaufsichtigen die nicht eigentlich die Fernsehsender? Was haben die Landesmedienanstalten mit Netzneutralität zu tun? Artikel vollständig lesen

Netzneutralität im TKG-Entwurf

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Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Holznagel LL.M., Münster.

1. Begriff und Gefährdungslagen

Netzneutralität ist eine Bezeichnung für die neutrale Datenübermittlung im Internet. Herkömmlicherweise transportiert das Internet Daten „unwissend“ in Paketen. Nach dem Best-Effort-Prinzip werden alle Datenpakete gleich behandelt. Das Internet ist damit nach dem traditionellen Verständnis dienste- und applikationsneutral. Aufgrund der explosiven Zunahme datenintensiver Dienste wie z.B. YouTube befürchten die TK-Anbieter eine Verstopfung ihrer Netze. Neue Netzwerkmanagementtechniken ermöglichen es ihnen nun, den Datentransport je nach Verkehrslage und ökonomischem Bedürfnis zu kontrollieren. Zudem sind die Margen im Breitband-Geschäft zu gering. Google und Co. würden zwar den mit Abstand meisten Datenverkehr verursachen, kämen aber zu einem unangemessenen Prozentsatz für die verursachten Kosten auf. Die TK-Anbieter fordern daher hinreichende Gestaltungsspielräume für die Einführung von Quality-of-Service-Diensten und entsprechenden Preismodellen. Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: Zensusgesetz, Perlentaucher, Netzneutralität

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+++ BVerfG nimmt Verfassungsbeschwerden gegen ZensusG nicht an

+++ BVerfG zu Äußerungsrechten staatlicher Institutionen

+++ GEMA ./. Youtube geht ins Hauptsacheverfahren

+++ BGH vertagt erneut Perlentaucher-Urteil

+++ „Down by law”: ORF futurezone hat zugemacht

+++ TKG-Referentenentwurf im Netz

+++ Landesmedienanstalten wegen Call in Show-Aufsicht in der Defensive Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: Street View, Netzneutralität, Online-Studie

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+++ Streit um Start von Google Street View

+++ Vorschläge von Google und Verizon zur Netzneutralität

+++ GEZ-Reform: FDP droht mit Verfassungsbeschwerde

+++ NDR-Drehbuchaffäre: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

+++ GVU lässt freie Videos löschen

+++ Online-Studie von ARD und ZDF veröffentlicht Artikel vollständig lesen

Als Medienrechtler nach Speyer

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An der deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften lernt man, wie der Name schon sagt, Verwaltungswissenschaften. Auf den ersten Blick hört sich das sehr wenig nach Medienrecht an. Aber stimmt das auch? Ein Erfahrungsbericht. Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: RapidShare, Dreistufentest, Street View

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+++ OLG Düsseldorf: Freifahrtschein für RapidShare

+++ ARD: Alle Onlineangebote bestehen Dreistufentest

+++ Google: 38 US-Bundesstaaten fordern Aufklärung

+++ Bund deutscher Kriminalbeamter will Verkehrsregeln fürs Internet

+++ Telekom will höhere Entgelte von datenintensiven Diensten

+++ Angela Merkel sieht Schwierigkeiten der Informationsgesellschaft

+++ Facebook erreicht eine halbe Milliarde Nutzer Artikel vollständig lesen

Digitale Agenda für ein schnelleres und sichereres Internet

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Die Europäische Kommission hat ihre „Digitale Agenda” vorgestellt: Initiativen auf sieben Gebieten sollen das Wachstum der Informations- und Kommunikationstechnologie-Branchen (IKT) fördern. Die Agenda ist einer der Pfeiler des „Europa 2020”-Programms, mit dem die Kommission für ein intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum sorgen möchte. Zurzeit bestehen aus ihrer Sicht aber noch Hindernisse, wie etwa der fragmentierte Online-Markt und das lückenhafte Glasfasernetzwerk. Diese gilt es, mit diversen Maßnahmen zu beseitigen.

Schaffung eines „Binnen-Online-Marktes”

Die Kommission stellt fest, dass insbesondere der Markt für Musik-Downloads noch nicht grenzüberschreitend funktioniert. Schuld daran seien insbesondere die unterschiedlichen Urheberrechtsgesetze in den Mitgliedstaaten, die alle zu beachten sind. Die Förderung von grenz-überschreitenden bzw. pan-europäischen Lizenzen durch die Verwertungsgesellschaften könnte hier Abhilfe schaffen; Details will die Kommission noch in diesem Jahr in einer Rahmen-Richtlinie vorschlagen. Artikel vollständig lesen

Holznagel: Netzneutralität durch Must-Carry-Regeln

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In der aktuellen K&R (K&R 2010, S. 95 ff.) ist ein Aufsatz von Prof. Holznagel unter dem Titel „Netzneutralität als Aufgabe der Vielfaltssicherung” erschienen. Der Aufsatz fasst nicht nur die bisherige wissenschaftliche Entwicklung zum Thema Netzneutralität zusammen, er präsentiert auch einen interessanten neuen Ansatz, der m.W. bisher nicht diskutiert wurde. Artikel vollständig lesen