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Rezension: von Dietze/Janssen: Kartellrecht in der anwaltlichen Praxis (5. Aufl.)

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Ich möchte heute ein sehr interessantes Buch vorstellen: „Kartellrecht in der anwaltlichen Praxis” von von Dietze und Janssen. Die beiden Autoren sind langjährige Praktiker im Kartellrecht und haben ihre Erfahrungen in dieses Werk einfließen lassen. Es hält dabei mehr als es verspricht und bietet im Taschenbuchformat eine tiefgehende und vor allem anschauliche Einführung in das Kartellrecht. – Ein sehr geeignetes Buch aber auch im Zusammenhang mit dem Recht der Informationsgesellschaft. Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: Adblocker, Bankgeheimnis, Bitcoin

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+++ EuGH: Auch kurze Videos einer Online-Zeitung können audiovisuelle Mediendienste sein

+++ BGH entscheidet zum Bankgeheimnis bei markenrechtlichen Auskunftsansprüchen

+++ Adblocker: Verlage blocken zurück und schlagen härtere Tonart an

+++ EuGH: Keine Umsatzsteuer bei Kryptowährung Bitcoin

+++ Bundeskabinett beschließt Förderrichtlinie für den Breitbandausbau Artikel vollständig lesen

BGH: Bank muss Kontoinhaber bei Markenfälschung bekannt geben

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Der BGH hat heute erneut dazu entschieden, ob Markeninhaber von einer Bank die Bekanntgabe des Kontoinhabers verlangen können (Az.: I ZR 51/12). Dies geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor. Bereits im Juli hatte der EuGH zu dem Spannungsverhältnis zwischen IP-Auskunftsansprüchen und dem Bankgeheimnis entschieden. Ein etwaiges Auskunftsverweigerungsrecht dürfe nicht unbegrenzt und bedingungslos gelten. Heute hat der BGH hierzu entschieden, dass eine Bank jedenfalls dann die Auskunft nicht verweigert darf, wenn über das Bankkonto die Zahlung für ein gefälschtes Markenprodukt abgewickelt wurde.

Hierzu aus der Pressemitteilung des Gerichts:

Der Bundesgerichtshof hat auf dieser Grundlage nunmehr entschieden, dass der Klägerin ein Anspruch auf Auskunft über Namen und Anschrift des Kontoinhabers zusteht. Die Bestimmung des § 19 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 2 MarkenG ist unionsrechtskonform dahin auszulegen, dass ein Bankinstitut nicht gemäß § 383 Abs. 1 Nr. 6 ZPO die Auskunft über Namen und Anschrift eines Kontoinhabers unter Berufung auf das Bankgeheimnis verweigern darf, wenn das Konto für den Zahlungsverkehr im Zusammenhang mit einer offensichtlichen Markenverletzung genutzt wurde. Das Grundrecht des Kontoinhabers auf Schutz der persönlichen Daten nach Art. 8 EU-Grundrechtecharta und das Recht der Bank auf Berufsfreiheit nach Art. 15 EU-Grundrechtecharta müssen hinter den Grundrechten der Markeninhaberin auf Schutz des geistigen Eigentums und einen wirksamen Rechtsschutz zurücktreten (Art. 17 und 47 EU-Grundrechtecharta). Die Möglichkeit der Einleitung eines Strafverfahrens steht einem Auskunftsanspruch gemäß § 19 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG gegen ein Bankinstitut nicht entgegen.

Hervorhebungen nicht im Original

Bislang ist der Volltext der Entscheidung noch nicht veröffentlicht, sodass eine genaue Analyse verfrüht wäre. Interessant ist vor allem, wann und aus welcher Sicht nach dem Maßstab des BGH eine Markenrechtsverletzung offensichtlich ist.

Zur Pressemitteilung des BGH.
Ausführliche Analyse des EuGH-Urteils vom 16.07.2015 (Az.: C-580/13) Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: Landesverrat, Hasskommentare, Akkreditierung

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+++ Landesverrat: Skandal um Ermittlungen gegen netzpolitik.org mit neuen Wendungen

+++ Anja Reschke fordert mehr „Haltung zeigen gegen Hater im Internet

+++ OLG Celle reagiert auf unverpixelte Bilder und entzieht Bild Akkreditierung Artikel vollständig lesen

EuGH zu Marktmachtmissbrauch bei SEP-Unterlassungsansprüchen

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Letzte Woche hat der EuGH eine wichtige Entscheidung im Zusammenhang mit dem kartellrechtlichen Zwangslizenzeinwand bei standardessenziellen Patenten (SEP) gefällt (Az.: C-170/13). Die Frage war, ob ein SEP-Inhaber seine marktbeherrschende Stellung missbraucht, wenn er einen vermeintlichen Verletzer seines Patents auf Unterlassung in Anspruch nimmt. Unter bestimmten Umständen soll dies nicht der Fall sein, so der EuGH. Hier eine Analyse der Entscheidung. Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: Buchpreisbindung, Druckerabgaben, GEMA

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+++ BGH: Amazon verstieß gegen Buchpreisbindung

+++ Vergütungsstreit für Druckerabgaben beigelegt

+++ Grenzübergreifende Rechteverwertung: GEMA schließt Joint Venture

+++ VG München: Kirche des fliegenden Spaghettimonsters muss Rundfunkbeitrag zahlen

+++ Facebook kann sich in den USA nicht gegen Durchsuchungsbefehle wehren Artikel vollständig lesen

EuGH zum Bankgeheimnis bei IP-Auskunftsansprüchen

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Der EuGH hat heute in einem Vorabentscheidungsverfahren zu der Frage entschieden, ob Bankinstitute bei markenrechtlichen Auskunftsansprüchen Auskunft geben müssen. Ein unbegrenztes und bedingungsloses Auskunftsverweigerungsrecht schränke die Rechte am geistigen Eigentum ein (Az.: C-580/13). Die Entscheidung wird weitreichende Folgen im Zusammenhang mit sämtlichen Auskunftsansprüchen aus dem Recht des geistigen Eigentums haben. Telemedicus mit einer Analyse: Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: Filesharing, Vorratsdaten, Google

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+++ BGH entscheidet erneut zur Darlegungs- und Beweislast bei Filesharing-Fällen

+++ Belgisches Verfassungsgericht kippt Vorratsdatenspeicherung

+++ OLG München: Google muss Suchergebnisse löschen

+++ Menschenrechtskommissar des Europarates: Geheimdienstaufsicht lückenhaft

+++ LG Berlin entscheidet zu Kinderwerbung in Onlinespiel

+++ Airdata geht gegen Mobilfunkbetreiber-Fusion vor

+++ E-Book-Vertrieb: EU-Kommission leitet Untersuchung gegen Amazon ein Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: No Spy, Einspeiseentgelte, Windows XP

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+++ Täuschung über No-Spy-Abkommen? Bundesregierung gerät immer mehr unter Druck

+++ VG München: Klage wegen Einspeiseentgelten gegenüber Kabelanbietern erfolglos

+++ Datenschutzbeauftragte warnen vor Windows XP in öffentlicher Verwaltung

+++ EuG stoppt Eintragung der Marke Skype – Verwechselungsgefahr mit Sky

+++ EU-Kommission stellt Strategie für digitalen Binnenmarkt vor Artikel vollständig lesen